La Dorada 2014-2015

Das zweijährige Projekt widmet sich den Kindern und Jugendlichen auf den Strassen von La Dorada. Von 18'000 Kinder, welche in La Dorada leben, werden nur knapp 40% durch öffentliche Institutionen erreicht. In einer ersten Phase geht es darum, die Kinder und Jugendlichen in den Strassen abzuholen und mit kulturellen Aktivitäten Alternativen zu ihrem Leben aufzuzeigen. Später konzentriert sich die Arbeit auf affektive, kognitive und sprachliche Teilbereiche. Aus dem Spielen wird nach und nach eine ernsthafte aber unterhaltsame Beschäftigung. Unbemerkt findet so der Übergang zum Unterricht und Erziehen statt. Während diesem Prozess wird laufend der Kontakt zu den Eltern intensiviert. Die Überzeugungsarbeit ist wichtig, damit die Familie die Bestrebungen des Projektes unterstützt. Um die Nachhaltigkeit des Projektes zu gewährleisten, wird die Zusammenarbeit mit der Gemeinde und ihren Institutionen gesucht. Diese Zusammenarbeit ist vor allem auch für eine spätere Einschulung sehr wichtig.Das Projektziel besteht darin, 200 Kinder und Jugendliche von der Strasse zu holen und somit auch rund 100 Familien indirekt zu helfen.


Caldas 2012-2013

Das zweijährige Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, 136 Jugendlichen eine Berufsausbildung zu ermöglichen. Die Jugendlichen erhielten die Grundausbildung bereits in den Landjugendhäusern Samara, Florencia, San Diego, Victoria und Arboleda (Caldas). Unsere Organisation vor Ort, die Fundacion Apoyar, hat mit der Dienststelle für Berufsbildung und verschiedenen Universitäten Verträge abgeschlossen, damit die 136 Jugendlichen in den Landjugendhäusern die entsprechenden Kurse absolvieren können. Die Absolventen erhalten, der erfolgreiche Abschluss vorausgesetzt, offiziell anerkannte Diplome und Ausweise.

La Dorada 2011-2012

Das zweijährige Projekt zielt auf die Verbesserung des Gesundheitswesens der Kinder und Jugendlichen im Viertel Las Ferias in La Dorada ab. In Las Ferias leben rund 25‘000 Menschen, welche aufgrund der herrschenden Gewalt aus ihrer eigentlichen Heimat fluchtartig fliehen mussten.  In diesen Elendsvierteln existieren viele Probleme, insbesondere beschäftigt die lokale Partnerorganisation  Fondation Appoyar die Gesundheitsprobleme bei Kinder und Jugendlichen. Untersuchungen haben gezeigt, dass rund 70% der Kinderkrankheiten vorgebeugt werden könnte, wenn das notwendige Wissen vorhanden wäre. Hier setzt die Projektarbeit an: Mit Hilfe einer Krankenschwester, einer Kinderärztin, eines Psychologen werden unter der Verantwortung der Fondation Appoyar eine Reihe von promotoras de salud ausgebildet, die anschliessend das erhaltene Wissen systematisch weitergeben. 

Florencia 2010

Die Fondation  Appoyar hat in den letzten 18 Jahren 5 Landjugendheime im Departement Las Caldas aufgebaut. Ziel ist es, den Kindern auf dem Land Erziehung und Ausbildung zu ermöglichen. Da alle Landjugendheime Land besitzen, werden die Kinder und Jugendlichen auch in der Landwirtschaft ausgebildet. Das Landjugendheim in La Florencia wurde 1990 aufgebaut und 1995 erfolgreich der örtlichen Gemeinschaft übergeben. Doch aufgrund der kriegerischen Gewalt mussten 2001 viele Familien aus La Florencia fliehen und die Arbeiten im  Landjugendheim kamen zum Erliegen.  2005, nachdem der Krieg vorbei war, wurde das Landjugendheim wieder in die Obhut der Fondation Appoyar genommen. Inzwischen können 32 Kinder und Jugendlichen aufgenommen werden. Das zweijährige Projekt zielt auf die Verbesserung der Infrastruktur ab, damit profitablere Landwirtschaft betrieben werden kann und das Landjugendheim in rund fünf Jahren unabhängig funktionieren kann. 

Bosa 2009

Bosa ist ein Stadtteil von Bogota mit rund 1.5 Millionen Einwohnern. Dieser Stadtteil ist vor rund 30 Jahren aus einem landwirtschaftlichen Gebiet wild entstanden mit der Konsequenz, dass heute kein Platz für Grünflächen, gemeinnützige Bauten oder Kirchen existiert. Bosa leidet nebst grosser Armut unter markanten Umwelt- und Infrastrukturproblemen; viele Menschen leben vom Recycling oder von der Bauttätigkeit im Zentrum von Bogota. Die Stiftung Fundacion Apoyar hat sich zum Ziel gesetzt, gemeinnützige Bauten, insbesondere Kindergärten oder Kinderstätten, mit der tatkräftigen Mithilfe der dort Einheimischen in Kolumbien zu bauen und die Leitung dieser Institutionen nach drei bis vier Jahren den Einheimischen zu übergeben. Das Bauprojekt, in welches SOS Kolumbien nebst Vivamos Mejor investiert hat und durch die Fundacion Apoyar umgesetzt worden ist, beinhaltete den  Bau eines dreistöckigen multifunktionalen Gemeinschaftszentrums auf einem rund 300qm grossen Grundstück. Inzwischen wird der Bau nun von 150 Kindern „bevölkert“.

Sincelejo 2008

In Sinceljo, im Norden von Kolumbien, konnte Dank der Spende in der Höhe von CHF 31'000.- eine Schule mit Gemeinschaftsküche für Frauen und Kinder in einer Wohnsiedlung gebaut werden. Die Schule bietet Platz für 60 Kinder. 

Nueva Esperanza 2007

Mit Hilfe der Spende von SOS Kolumbien in der Höhe von CHF 30'000.- konnte in Nueva Esperanza, einem Vorort von Bogota ein Kindergarten gebaut werden. Der Kindergarten bietet Kapazität für 80 Kinder.